An unserem 1. Sonntag hier in Mexiko fuhren wir in eine arme Gegend. Dort hielten wir so etwas wie einen Kinder-Gottesdienst. Wir sangen ein paar Lieder und führten ein kleines Theater vom barmherzigen Samariter auf. Danach spielten wir einfach noch mit den Kinder.
Kurz vor dem Mittagessen beteten wir für David - den Leiter dieser Gemeinde - und seine Familie. David hat seit 1 1/2 Jahren eine Nierenkrankheit, weshalb er Mühe hat mit sprechen und gehen. Es gäbe jemanden, der ihm eine Niere spenden würde, jedoch kostet die Operation Tausende von Dollars.
Da sie diese hohe Summe nicht besitzen, können sie nichts gegen diese Krankheit tun und gehen durch eine schwere Zeit.
So beteten wir für die ganze Familie.
Nach dem Mittagessen spielten wir weiter mit den Kindern. Fast jeder hatte mind. ein Kind, welches an ihm hing.
Beim Abschied, ca. um 3 Uhr, wollten uns die Kinder fast nicht mehr gehen lassen. Deshalb versprachen wir ihnen wiederzukommen.
Für uns persönlich war es ein tolles Erlebnis, doch wir sahen auch diese Armut, die wir nicht so kennen. Die Leute leben unter sehr schwierigen Umständen: schlechte Häuser, schlechte Strassen, keine Kanalisation, schlechte Schulbildung.
Die Kinder sind teilweise den ganzen Tag alleine Zuhause, welches die Auswirkung mit sich bringt, dass die Ältesten die Rolle der Eltern übernehmen.
Wir möchten weiterhin für sie beten und freuen uns darauf, sie nochmals sehen zu dürfen.
Bitte betet mit uns mit für die Familie von David und die vielen Kinder!
Geschrieben von Beatrice Oester und Fabienne Winkler